Johannes Margreiter bildender Künstler

Seine Masche - keine Masche
(Zitat Magic Christian)

Er hat eine solche nicht nötig. Schließlich versteht er sein Handwerk. Und seine Liebe zu Menschen und Natur ist echt. War sie schon immer. So wie sein Humor, lebensbejahend, dennoch oft hintergründig.

Hannes Margreiter, 1954 in Kundl, Tirol, geboren, folgt bereits 1974 dem heute erst aktuellen Ruf „Go East“ und übersiedelt nach Wien. Schon sein Studium der Kunstgeschichte, der Hochschule für angewandte Kunst und der Akademie der bildenden Künste bei Prof. Max Weiler verläuft eher autodidakt. Seit 1980 arbeitet er erfolgreich als freischaffender Künstler, sprich Maler, Portraitist, Illustrator.

Er besitzt die Fähigkeit, genauso realistisch wie romantisch oder phantastisch den Stift, die Feder und den Pinsel - in althergebrachter Form oder als Airbrush - zu schwingen. Seine farbenprächtigen Luftpinselarbeiten von Natur und Menschen stellen das Dasein der Menschen in der sie umgebenden Natur mit einem Augenzwinkern in Frage - jede Arbeit ist ein Unikat. Wie seine Portraits, deren „Modelle“ immer prominentere Namen tragen.

Gefährdete Tiere wie „Huchen“, „Laubfrosch“, „Rotsterniges Blaukelchen“ oder „Kiebitz“ und
„Igel“ machen österreichische Briefmarken seit 1988 zu kleinen Kunstwerken - und das in millionenfacher Auflage. Seine Telefonwertkarte „Winter“ wurde 1993 zur schönsten Österreichs gewählt. Margreiter arbeitet auch für die Postverwaltung der Vereinten Nationen, den WWF und hat sogar für die Bundesrepublik Deutschland eine Briefmarke gestaltet, die in einer Rekordverdächtigen Auflage von 325 Millionen Stück verkauft wurde.

Abheben lässt den Künstler seine Phantasie oft und gerne. Sie verleiht ihm Flügel auf seinen kreativen Wegen des Betrachtens, Verstehens und Neuerlebens!

Brigitte Dujmic